Twitter für Recruiting? Der Widerspenstigen Zähmung

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Briten-Barde Billy Shakespeare hat es auf den Punkt gebracht: Die schönen Dinge des Lebens verdient man sich nicht ohne Widerstand – und schöne Frauen sind gelegentlich widerspenstig und müssen demzufolge unterworfen werden.

 

Dabei geht es vordergründig nicht um eine der Variationen, die derzeit in „50 Shades of Grey“ für Furore sorgen, sondern eher um charakterliche Unterwerfung und Bevormundung.

So bringt es Katharina im Schlussakt der Shakespeare-Kommödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ auf den Punkt:

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(Quelle: residenztheater.de)

 

„Gleich schwach wir selbst, schwach wie ein hilflos Kind.

Scheinen wir nur, was wir am meisten sind.

Drum dämpft den Trotz, beugt euch dem Mann entgegen,

Ihm unter seinen Fuß die Hand zu legen: –

Wenn er’s befiehlt, zum Zeichen meiner Pflicht,

Verweigert meine Hand den Dienst ihm nicht.“

 

 

 

Eine Unterwerfung eher politischer Art steht im Bestseller von Michel Houellebecq im Mittelpunkt: „UNTERWERFUNG ist ein politischer Roman, der ein Europa im Umbruch zeigt“.

 

Auch im Recruiting geht es um die Frage der Widerspenstigen Zähmung: Rollt die Welle des Technologiefortschritts ungebrochen über HR hinweg oder bändigt man die Dynamik der Informationsflut, die in den diversen Recruiting-Kanälen über Bewerber und Arbeitgeber herein bricht?

 

Twitter: Wie zähmt HR die Informationsflut?
Twitter: Wie zähmt HR die Informationsflut?

Die Zähmung des digitalen #HASHTAG

Kann diese Twitter-Informationsflut mit der hohen Reichweite auch für das Bewerber-Targeting im Recruiting genutzt werden? Haben Mittelstandsunternehmen überhaupt eine Chance, in diesem Wasserfall-Getöse überhaupt Gehör zu finden?

60 Sekunden mit Twitter. Quelle: WhoIsHostingThis.com
60 Sekunden mit Twitter. Quelle: WhoIsHostingThis.com http://www.whoishostingthis.com/blog/2014/10/27/twitter-minute/

http://www.whoishostingthis.com/blog/2014/10/27/twitter-minute/

 

Ohne Zweifel sind Social Medien, allen voran Twitter, Recruiting-Kanäle, die geradezu zu einem aktiven Dialog mit der Bewerber-Zielgruppe einladen. Aber bei allen Chancen, die Twitter als Kommunikations- und Recruitingkanal bietet, müssen auch eine Reihe von Vorabinvestitonen – nicht zuletzt der Aufbau eines Follower-Portfolios – getätigt werden, wie das imposante Ranking der Unternehmens-Karriere-Twitterkanäle von Joe Diercks aufzeigt.

 

Wie widerspenstige Social Media Kanäle wie Twitter gebändigt werden können und für das Zielgruppen-Targeting erfolgreich eingesetzt werden kann, erläutert Barbara Braehmer im Praxishandbuch Social Media Recruiting.

 

Das Praxishandbuch Social Media Recruiting

 

logo_Praxishandbuch_Social_Media_RecruitingNeu: 2. Auflage des Bestsellers „Praxishandbuch Social Media Recruiting“

 

Name des Kapitels:

„Warum Sie heutzutage im Recruiting nicht auf Twitter verzichten können“
Name des Autors/der Autoren:

Von Barbara Braehmer

 

Was Sie als Leser bei diesem Kapitel erwartet:

 

Gerade Recruiter können Twitter sehr erfolgreich und im Grunde sogar einfach als Medium einsetzen, um sich zu informieren, auszutauschen, Kontakte zu möglichen Kandidaten zu knüpfen und das Netzwerk zu pflegen, Stellenanzeigen zu platzieren oder auch den Wettbewerb zu beobachten. Twitter eignet sich für das Employer Branding und kann eine ausgesprochen positive Wirkung auf die Platzierungen im Google-Ranking haben.

 

Und Twitter bietet noch viel mehr. In diesem Kapitel fasse ich die Möglichkeiten zusammen, die Ihnen Twitter bietet, um nicht nur Ihre Social-Recruiting-Maßnahmen, sondern auch Ihre gesamte Recruiting-Strategie erfolgreicher zu machen und auf mannigfaltige Art zu unterstützen. Denn – so viel vorweg – Twitter ist zwar fast ein Allzweck-Tool, das jede Recruiting-Maßnahme unterstützen kann. Aber es ist keine „Social-Media-360°-Lösung”, die alles alleine kann. Twitter ist nur im Verbund mit anderen Portalen wirklich effizient und sollte klug geplant und in Ihre Recruiting-Strategie eingefügt werden.

 

Ich zeige und erkläre Ihnen anhand vieler praktischer Beispiele, Tricks und Tipps in diesem Kapitel, dass es sich für Sie lohnt, selbst zum Twitterer zu werden. Und wie Sie durch den Einsatz von Twitter mehr Effizienz in folgende Teilbereiche des Recruitings bringen werden:

 

• Wissensmanagement – die Entwicklungen im Auge behalten

• Wettbewerbsanalyse – Benchmarks und Personalmarktentwicklung

• Talent Attraction – Employer Branding und Personal Branding

• Reputationsmanagement – Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

• Recruiting-SEO (Suchmaschinenoptimierung) – Talent Acquisition

• Talentnetzwerk – Empfehlungsmanagement aufbauen

• Social Personalmarketing – Job-Posting und offene Stellen twittern

• Active Sourcing – potenzielle Kandidaten suchen und finden

 

Zwei persönliche Fragen an den Autor:

Was war für Sie die Motivation bei diesem Herausgeberwerk mitzuwirken?

In der ersten Auflage war ich begeisterte Leserin, die für die vielen praktischen Tipps und besonders auch Tricks, die ich nicht noch kannte, dankbar war. Als ich von Ralph Dannhäuser gefragt wurde, ob ich nicht in der zweiten Auflage mitwirken wollte und sogar zwei Kapitel zu schreiben, zögerte ich nicht lange. Besonders die Experten im Kapitel: „Steigerung des Wirkungsgrades durch Social Recruiting“ waren besonders spannend und der Chance über Recruiting mit Twitter im Kapitel „Warum Sie heutzutage im Recruiting nicht auf Twitter verzichten können zu schreiben“ hat viel Spaß gemacht.

 

Bitte vervollständigen Sie diesen Satz:

„Das Praxishandbuch Social Media Recruiting ist für mich DAS deutschsprachige Nachschlagewerk und Kompendium zu praktischem Social Recruiting“

 

http://intercessio.de/tools/praxishandbuch-social-media-recruiting/

 

 

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio Personalberatung

Steckbrief des Autors

 

Barbara Braehmer, geboren 1963, ist Talentfinderin, Expertin im Finden und Gewinnen talentierter Mitarbeiter sowie Social Recruiting Coach. Nach einem Studium in Deutschland an der Universität Bayreuth und in Großbritannien an der University of Leeds, sammelte sie langjährige Erfahrung als Personalmanagerin in renommierten Qualitätsunternehmen der Industrie (Carl Zeiss, Oberkochen und Grundig AG, Fürth) und als Partnerin bei Top-10-Personalberatungen (Dr. Heimeier & Partner Managementberatung GmbH und Steinbach & Partner GmbH). 2005 gründete sie die Intercessio Personalberatung GmbH (www.intercessio.de) und 2010 die Intercessio Akademie (www.academy.intercessio.de) in Bonn.

 

Intercessio ist ein Recruiting-Consulting- und Service-Unternehmen sowie Trainings-Akademie mit der Kernkompetenz Social Recruiting und Talent Sourcing. Als Recruiting- Efficiency-Partner hilft, berät und trainiert es Unternehmen, die richtigen Recruiting- Strategien, -Prozesse, -Systeme und Werkzeuge zu finden und zu implementieren und unterstützt seine Kunden ebenso durch modulare Recruiting-Outsourcing Services (RPO), einfach besser zu rekrutieren.

 

Als Dozentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hält Frau Braehmer den Kontakt zur Wissenschaft, ist versierte Fachautorin, hält Vorträge und moderiert Trainings. Privat lebt sie seit vielen Jahren Social Responsibility vor, spendet für ihre bedürftigen Patenkinder in Asien und rettet als aktive Tierschützerin selbst Hunde und Katzen aus Notlagen und leitet den europaweit tätigen Verein Fellgesichter e. V.

 

 

Ein Interview mit dem Herausgeber können Sie sich hier anschauen:

 

 

 

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1 Kommentar zu „Twitter für Recruiting? Der Widerspenstigen Zähmung“

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